Das ganze Leben ist ein Spiel! Doch wann versteht man endlich die einleitenden Worte, der doch recht umfangreichen Gebrauchsanweisung? Freudig auspackend erfährt der geneigte Spielzeugneukonsument wenig über die Mythen und Anforderungen des gerade erworbenen Objektes. Wie auch, wenn Altersbeschränkungen keine bis überhaupt keine Erfahrung voraussetzen. Die Regeln erklären sich, während man munter und frohlockend von Spielwiese zu Spielwiese hüpft, ja leider fast von selbst. Leider darum, da der Geschmack des oftmals zu küssenden Boden der Tatsachen nicht in Erdbeere oder Schokolade produziert wird. Zitrone schon eher, lustig sauer und munter machend. Gerade richtig, um sich von besagtem Bodem aufrecht emporheben zu können.
Anmassend erscheint daher der Vergleich mit den zirkularen, sandegebetteten Brettern, die symbolträchtig die Welt verdeutlichen sollen. Eine Welt voller Verlustigung ob der Traurigkeit, die inherent mitschunkelt. Wie auch sonst erklären sich rote Nasen, bleiche Gesichter und der zwischenzeitliche Verlust von Sprache nebst Bewegungsfähigkeit. Das hier ist kein Spiel. Das hier ist bitterböser Spass, der an Ernst zunehmen wird. Vorstellung zur Nachstellung, Seitenhiebe in Trieblose.
Der Klabautermann, ja der kann. Versteht er als einziger die Spielanleitung. Welche Sprache kann er, die wir nicht fähig sind zu lernen? Demaskieren, das wird es sein. Wie Maskierung der Unwissenden zur Verblendung des Lebensspiels.
Macht Blumen blumenfrisch
2009/03/08
Ein Strauß buntes Grünes lacht an – an der Kasse – während man wartet, auf das Piepen. Sukzessive gleiten sie dahin, die Frischwaren oder und auch zukünftigen Hüftgoldklumpen. Leuchtend in all ihren Anmut auf einer schwarzen Strasse, eingepackt in bunte Kästen. Doch wie kamen sie dahin? Wartend auf den tonalen Wohlklang, um dann wiederum in einem Kasten zu landen. Ganz einfach: durch einen Kasten bunter Lastenträger, zuhauf vorzufinden auf abermals schwarzem Spielgrund.
Frisch ist es, was da rein kommt in den Kasten. Produziert in einem Klotz, der vermag die Adern der Welt herum mit grossen Schritten zunächst weniger grün, dann braun, dann grau, dann schwarz, aber nie wieder so bunt wie den sprichwörtlichen Hund zu machen. So ungewöhnlich wunderbar, wie es die werbetreibende Grünhaftigkeit es mit einladend schützenden Händen darbietet. Grün, ja das ist die Leuchtkraft der Vergangenheit, die gleichwohl auch die Zukunft fest im Auge hat. Kommt sie doch vor dem grauen und dem Grauen, einem starren Blick ins scheinbar unabwendbare Schwarze. Präservation durch grünes Denken, schön übersehbar in all dem bunten Treiben.
Pardaox scheint es da schon, dass das bunte Grün in einem schwarzen Runden darauf wartet, dem geneigten Blumenkind Freude zu spenden. Konisch – oh Moment – komisch! Denn zur Erinnerung: aus einem Kasten von einem Kasten neben Kästen auf Schwarzem zu einem Piepen und dann, ja genau eine Kasten. Verwirrend scheint es, doch einfach ist es. Die Welt war bunt, sie zu retten erscheint grün und ihr Ende vermag ich zu vermuten findet sich in einem schwarzen Kasten. Zeit wird es, frisch muss es bleiben, wie die Blumen, die bunt, grün, rund und Freude spenden. Bedenke! Piep…

Gedankenlösung
2009/02/08
Gedanken, die sich formen während mann den Mund aufmacht, sollten nicht unzensiert geäußert werden. Zumindest, wenn man nicht weiss was man da eigentlich denkt. Darf man sich fragen, ob des Sinns einer Relativierung des geistigen Ergusses, warum jetzt?!
Warum?! Gute Antwort auf dann gestellte Fragen. Einfach mal dagegen sein, konforme Kommunikation zu betreiben und Grossartiges gar nicht erst in Frage stellen zu lassen. Denn meist ist doch der erste Gedanke oft auch der zündende. Und Feuer fängt es, bunt kann es auch werden, selbst aufregend in jeder Form und Bedeutung. Abgekühlt Erhitztes ist dann auch in der Regel stabiler als vorher, verfestigt sich quasi zu einem feststehenden Konstrukt, dem Großartigkeit auch gebührt. Ich glaube ich verliere mich im Moment, hier, aber auch da. Ähnlich der vorher gemachten Äußerung, die so zufällig geboren ward.
Der Sinn? Warum! Zumindest war es keine Verschwendung , da ja nichts passiert ist und jeder noch bis fünf mit einer Hand zählen kann. Also: warum?! Und schon ist er rum, der Gedanke und darf jetzt auch gehen.

Was lange weilt ist lange weilig?
2009/01/23
Hä? Ja genau das frag ich mich auch. Viele Monde sind vergangen seit dem letzten Buchstabenerguss, doch warum das so jetzt ist? Mmh munterers Achselzucken kann ich mir da nur entlocken. Langeweile ist es, was mich dazu treibt nun doch ein paar Zeilen zu erfinden.
Aber was ist geschehen in der Welt, die so „gechanged“ nun ist oder meint zu sein. Ich glaube nichts, was nicht schon war oder so ähnlich schon mal für gut oder schlecht empfunden wurde und wird. Da passt das, was hier gerade passiert gut dazu. Nichts gelernt, trotzdem was zu sagen oder auch doch nicht?! Oh wir werden es sehen, ob von den Bahamas oder den Baracken aus, der Blick ist stets gleich dürftig, wenn man die Augen verschliesst vor den wichtigen Dingen, die unvorhersehbar sein wollen.
Auf eine weitere Sinnachterbahn der Belanglosigkeiten digitalen Spielzeugs.

Bunt hier
Habe Sonne im Herzen
2007/07/26
Schon mal überlegt, dass wenn das Zentrum unserer Planetenparty wirklich den Weg in einen Brustkorb findet man platzt?! Falls nicht sofort, dann sicher bald nachdem man sich unglaublich verbrannt hat. Also warum soll ich mir die Sonne als Lebenssaft schmarotzenden Untermieter meines Torso aussuchen. Da gibt es bessere Dinge, wie Perlen, Haselnüsse, Weintrauben oder Pluto.
Ich verstehe, dass diese Weisheit das Empfinden von Wärme für seine Umwelt und sonstige Freuden meint. Gut, um meine These ins verständliche Licht zu rücken: Sonne im Herzen=lieber Mensch=der leider platzt=bleiben nur noch böse Menschen. Denen scheint dann wohl die Sonne aus dem Arsch. Das bedeutet wohl, das dem menschlichen Ausguss seine rektale Bestimmung nicht widerfährt, weil der Ausgang ist ja auch geplatzt und verbrannt und funktioniert nicht mehr. Also sind böse Menschen im wahrsten Sinne voll Sch****.
Denke Dings
2007/07/22
Dinsgbums, Wieauchimmer, Achscheißegal und Sowieso. Allesamt großartige Ausdrücke für temporäres Aussetzten des Redevermögens oder auch der Erinnerung an. Aber ist doch auch nicht schlimm, wenn Sätze viel solch wunderprächtiger Dings-Worte enthalten, die einen in die seeligen Tage zurückversetzen, an denen man mit jedem noch so sinnfremden Ergebnis diverser Mundbewegungen glänzende Augen zaubern konnte.
Heute wäre man doch für einige Zeit der Muße und des sprichwörtlich ach so goldenen dankbar. Aber nee nee, ein jeder quasselt, hat recht, hat rechter und noch viel mehr rechter. Aber wo bitte ist das geblieben, was ursprünglich als das gedacht war? Werte aus den Welten Dings und Bums, die der Sache den letzten Schliff und Sinn gaben? Ich glaub die sind weg. Feiern Dingsda mit Jalecktsmichamarsch.
Ja, es ist so!
2007/07/18
Weshalb das nicht so will, dass vermag ich demnach kaum zu beantworten. Doch eines ist sicherlich stets weitaus großzügiger zu beurteilen als der Himmel hoch ist: die unsagbare Frage nach dem „Hab ich was verpasst?“
Nee Junge! Warum denn? Alles kam so wie es nun mal jetzt ist und das zurecht! Warum neben den Weg schauen, der – gepflastert von Wonnetaten und schamhaften Durchhaltevermögen – so wunderbar doch war. Nichts wäre so ohne das, was es sein kann mit dem was nicht war. Und das ist ja einfach mal unausgesprochener Blödsinn. Nun denn, um es kurz zu gestalten: lieber fallen und fallen als ständig mit Wolken zu kuscheln bis einem die Luft zu dünn wird.
Erster Satz
2007/07/17
Weil mir so unglaublich nicht nach Lernen ist schreibe ich mal einen ersten Satz in dieses in Mode geratene öffentliche Tagebuch. Schon Satz zwei versetzt mich in derartiges Frohlocken, dass der Folgesatz mit Sicherheit einiges an weiterem Frohsinn abbekommt. Nun zu viel hab ich bestimmt versprochen, so dass ich einfach mal hier nen Punkt schaffe und bei aller guten Dinge sind drei aufhöre.




